Tabea Rößner

1. Oberbürgermeisterin für Mainz

Liebe Mainzerinnen und Mainzer,

am 27. Oktober 2019 ist Oberbürgermeisterwahl in Mainz. Es steht viel auf dem Spiel. Erhalten wir die Stadt und ihr Lebensgefühl mit ihrer Weltoffenheit, sozialer Sicherheit, einer innovativen Wirtschaft, guten Freizeit- und Kulturangeboten, Grünanlagen und Spielplätzen und entwickeln es weiter? Und schaffen wir in Mainz ein Gefühl der Zusammengehörigkeit? Oder entsteht auch hier bei uns ein Klima der Spaltung und Ausgrenzung? Kurz: Gestalten wir das bessere Mainz? Oder verwalten wir nur, was früher mal gut war?

Damit Mainz lebenswert bleibt, müssen wir jetzt die Weichen stellen. Der Klimawandel ist bereits zu spüren, der Innenstadt bleibt an einigen Tagen die Luft weg. Menschen werden aus ihren Wohnungen vertrieben, Wohnraum ist knapp und teuer. Das kulturelle Erbe der Stadt ist wertvoll, aber die Stadt zieht keinen Wert daraus. Mainz ist Medien- und Wissenschaftsstandort, aber es fehlt an Vernetzung. Der Einzelhandel kämpft nicht nur mit dem Online-Handel, sondern auch mit der Konkurrenz aus dem Umland. Und in den Kitas bekommen unsere Kinder Massenkost statt frischer Küche aus der Region.

Dazu erleben wir, wie sich die Gesellschaft insgesamt polarisiert. Statt das Verbindende zu betonen, rückt das Trennende in den Mittelpunkt. Populismus und scheinbar einfache Lösungen beherrschen die Debatte. Dabei brauchen wir das Ringen um die beste Lösung, Liebe zum Detail, langen Atem statt Effekthascherei, den Blick für die kommende Generation und den Mut zur Entscheidung. Dafür stehe ich mit meiner Erfahrung als Journalistin und berufstätige Mutter, als Bundestagsabgeordnete, Mitglied in Ortsbeirat und Stadtrat, Aktive in Vereinen und Bürgerinitiativen z.B. gegen Rechts, gegen Fluglärm oder Kohlekraft und für Kitas, umweltfreundliche Mobilität und die digitale Stadt. In den vergangenen Jahren haben wir in Mainz Veränderungen angestoßen. Aber uns darauf ausruhen wäre genau falsch.

Mein Ansatz ist: Mehr machen. Mehr Mainz.

Welche konkreten politischen Lösungen ich anbiete, welchen Stil im persönlichen und politischen Umgang ich pflege und welche Erfahrungen ich aus meinem bisherigen Engagement und Berufsleben einbringe, können Sie hier erfahren.

Ich bin bereit, den gesellschaftlichen und ökologischen Entwicklungen beherzt entgegen zu wirken und den drohenden Schaden von den Mainzerinnen und Mainzern abzuwenden. Durch eine moderne und nachhaltige Politik. Dies will ich gemeinsam mit Ihnen tun und würde mich freuen, wenn wir ins Gespräch kommen. Schreiben Sie mir oder sprechen Sie mich auf Veranstaltungen an!

Gehen Sie auf jeden Fall zur Wahl am 27. Oktober. Und wenn Sie mögen, geben Sie mir Ihre Stimme. Ich würde mich freuen!

Herzliche Grüße Ihre

Tabea Rößner

Über Ihre Unterstützung meines Wahlkampfs auch in Form einer Spende würde ich mich sehr freuen.

Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Mainz
Stichwort: OB-Wahl Tabea
IBAN: DE18 96
BIC: MALADE51MNZ (Sparkasse Mainz)

Über mich

Vor 27 Jahren kam ich für mein Aufbaustudium nach Mainz und verliebte mich auf Anhieb in diese weltoffene gemütliche Stadt am Rhein. Damals arbeitete ich nach meinem abgeschlossenen Studium der Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt. Von dort pendelte ich nach Mainz zu meinen Seminaren der Journalistik und des Öffentlichen Rechts an die Alte Universität mitten in der Innenstadt wie auch auf den Campus.

Als ich das Angebot bekam, beim ZDF zu arbeiten, zog ich mit meinem damaligen Mann und meiner neugeborenen Tochter Anfang 1996 nach Mainz, wo wir das Urgroßelternhaus meines Mannes beziehen konnten. Dort wohnte unter dem Dach eine rüstige alte Dame, ehemalige Opernsängerin, die sich sorgte, dass sie mit unserem Einzug nach 40 Jahren ausziehen müsste. Aber wir wollten die alte Dame nicht vertreiben, sondern fanden es schön, noch jemandem im Haus zu haben. Und es stellte sich für uns alle als großer Glücksfall dar. Denn wir verstanden uns gut, sie liebte Kinder, hatte aber nie eigene, und meine Kinder hatten eine Vize-Oma im Haus.

Bis zu meiner Wahl in den Deutschen Bundestag arbeitete ich fast zwanzig Jahre als freiberufliche Autorin und Redakteurin bei verschiedenen Medien (zuletzt bei der Kindernachrichtensendung logo! im ZDF). So konnte ich in den unterschiedlichsten Bereichen und Arbeitszusammenhängen sowie in verschiedenen Positionen auch mit Leitungsfunktion Berufserfahrung sammeln.

Bereits seit meiner frühesten Jugend habe ich mich ehrenamtlich engagiert, zunächst in der Friedensbewegung, gegen Atomkraft, für einen gerechten Welthandel und gegen die Apartheid in Südafrika. Ich war in Amnesty International-Gruppen aktiv und habe im Weltladen verkauft. Zu Beginn meiner Studienzeit in Frankfurt am Main bekam ich durch Zufall Kontakt mit den Grünen – ich lernte gleich am ersten Tag eine Kommilitonin kennen, die wegen ihres Freundes, dem damaligen hessischen Umweltminister Joschka Fischer, frisch nach Frankfurt gekommen war – und gründete mit anderen eine Unigruppe wie auch einen Jugendstammtisch, aus dem später die Grüne Jugend hervorging.

Zu Beginn meiner beruflichen Tätigkeit hatte ich mein politisches Engagement eingestellt. Als ich aber nach meinem Umzug nach Mainz händeringend einen Kinderbetreuungsplatz für meine Tochter suchte, musste ich sehr schnell feststellen, dass es ganz offensichtlich zu wenig Politiker oder Politikerinnen gab, die meine Interessen als berufstätige – und später alleinerziehende – Mutter vertraten. Deshalb stieg ich in Mainz wieder in das zivilgesellschaftliche und politische Ehrenamt ein, war Kreisvorsitzende der Mainzer Grünen, Mitglied im Ortsbeirat Oberstadt, wurde 2001 zur Landesvorsitzenden gewählt und gehörte von 2004 bis 2012 dem Mainzer Stadtrat an.

2006 entschied ich mich, für den rheinland-pfälzischen Landtag zu kandidieren. Mein Beruf hatte mir zwar immer sehr viel Freude bereitet, aber der Spagat zwischen Beruf, Familie und ehrenamtlichem politischen Engagement war sehr groß. Daher wollte ich mich auf die politische Arbeit und meine Kinder konzentrieren. Doch die Grünen flogen aus dem Landtag raus, und meine Redaktion hatte für mich – ich war ja freiberuflich tätig – bereits eine Nachfolgerin verpflichtet. So stand ich mit zwei Kindern, alleinerziehend und ohne Job da. Ich wollte aus der Politik aussteigen. Als aber in Mainz der Bau eines Kohlekraftwerks geplant wurde, konnte ich nicht anders und kämpfte gegen diesen Irrsinn – erfolgreich. 2009, nach der Kommunalwahl, konnten wir den Baustopp durchsetzen. Seitdem sitze ich im Aufsichtsrat des Unternehmens. 

Neben meinem Engagement für die Grünen war ich im Stadtelternbeirat Mainz und anderen Elternvertretungen aktiv sowie Vorsitzende des Kinderhauses Agrippastraße. Zwei Jahre lang gehörte ich dem Landesvorstand des Verbands alleinerziehender Mütter und Väter (VAMV) an. Bereits seit Anfang der 2000er Jahre bis heute bin ich gegen Fluglärm und war gegen den weiteren Ausbau des Flughafens aktiv. Zwischen 2005 und 2010 war die Arbeit in den Bürgerinitiativen gegen das Kohlekraftwerk auf der Ingelheimer Aue Schwerpunkt meines Engagements. Zudem gründete ich 2009 mit anderen den Verein „Rheinhessen gegen Rechts„ und bin seitdem stellvertretende Vorsitzende.
2009 wurde ich in den Deutschen Bundestag gewählt und von meiner Fraktion zur Sprecherin für Medien- und Demografiepolitik benannt. Zusätzlich war ich Mitglied der Enquetekommission „Internet und digitale Gesellschaft“.

Und gleich zu Beginn meiner Bundestagstätigkeit lag ein Fall im Zusammenhang mit meinem ehemaligen Arbeitgeber, dem ZDF, auf meinem Schreibtisch: Die Causa Brender. Der Vertrag des damaligen Chefredakteurs Nikolaus Brender sollte verlängert werden, und der frühere Ministerpräsident aus Hessen, Roland Koch, verhinderte dies. Eine politische Einflussnahme, die meiner Auffassung nach verfassungswidrig war. Also strebte ich ein Normenkontrollverfahren an, das nach mehreren Jahren und einigen Umwegen schließlich den Weg zum Bundesverfassungsgericht fand, das meine Auffassung bestätigte. Auf Grundlage dieses Urteils mussten fast alle Rundfunkgesetze und -staatsverträge im Sinne einer größeren Staatsferne geändert werden – mein zweiter großer politischer Erfolg. Im Zuge dieses Verfahrens lernte ich auch meinen jetzigen Mann, den Kölner Universitätsprofessor Karl-E. Hain, kennen, der mit seinen Kindern im Westerwald lebt und mit dem ich eine glückliche Ehe führe.

Zur Bundestagswahl 2013 wurde ich mit über 94 Prozent zur Spitzenkandidatin der GRÜNEN Rheinland-Pfalz gewählt. Schwerpunkt in dieser zweiten Legislatur war für mich die Digitalisierung, vor allem der Ausbau der Infrastruktur, die Kreativwirtschaft und Verkehrspolitik. Für die laufende Legislatur hat mir meine Fraktion mit Netzpolitik und Verbraucherschutz zwei große Querschnittsthemen anvertraut. Ich leite die AG Digitalpolitik der Bundestagsfraktion, sitze im Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz, im Ausschuss Digitale Agenda, im Kultur- und Medienausschuss sowie in der Enquete-Kommission Künstliche Intelligenz.

Obwohl ich als Bundestagsabgeordnete viele Verpflichtungen in Berlin habe, ist Mainz immer mein Lebensmittelpunkt geblieben. Ich fahre nur zu den Sitzungswochen nach Berlin und bin immer froh, wenn ich freitags wieder nach Hause kommen kann.

Nachdem meine Töchter ausgezogen sind um zu studieren und auch meine langjährige Mitbewohnerin mit 98 Jahren in unserem Beisein zuhause gestorben war, habe ich mein Haus saniert und bin selbst ins Dachgeschoss gezogen. Nun lebt in den unteren Stockwerken wieder eine junge Familie mit vier Kindern, und ich freue mich, dass Haus und Garten wieder belebt sind.

Nun bin ich gespannt, ob mir die Mainzerinnen und Mainzer die Chance geben, die erste Oberbürgermeisterin dieser wundervollen Stadt zu werden. Ich könnte mir nichts Schöneres und Ehrenvolleres vorstellen.

Hier können Sie meinen vollständigen Lebenslauf herunterladen.

Triff Tabea

Haustürwahlkampf Marienborn mit Pendleraktion

18. Oktober 2019, 15-18:30 Uhr

Strassenbahnhaltestelle
„Am Borner Grund“
55127 Mainz

Infostand Oberstadt

19. Oktober 2019, 8:00 bis 9:00 Uhr

Berliner Str.
vor der Bäckerei Werner
55131 Mainz

Infostand Lerchenberg

19 Oktober 2019, 9:00 – 10:00 Uhr

vor dem Einkaufszentrum
Hindemithstraße
55127 Mainz

Infostand Drais

19. Oktober 2019, 10:00 – 11:00 Uhr

vor dem Edeka Matthes
Marc-Chagall-Straße 61
55127 Mainz

Wir checken dein Fahrrad, du checkst Tabea

19. Oktober 2019, 11-14 Uhr

Gutenbergplatz
55116 Mainz

Stadtentwicklung in der Neustadt- Begehung mit Emil Hädler

19. Oktober 2019, 14:00 bis 16:00Uhr

vor der Kommissbrotbäckerei (Rheinallee Ecke Moselstraße)

55118 Mainz

Haustürwahlkampf Oberstadt

19. Oktober 2019, 16:30 Uhr

Treffpunkt
Ebersheimer Weg/Ecke Kreuzschanze
55131 Mainz

Wieviel Kultur braucht Mainz? Tabea Rößner im Gespräch‘ bei 3xKlingeln Neustadt

20. Oktober 2019, 12 – 13:30 Uhr

Atelier Christiane Schauder
Schießgarten 10a
55116 Mainz

3x Klingeln – Zum Gespräch bei der BI Neustadt-Ufer

20. Oktober 2019, 14:30 – 15:30 Uhr

Gartenfeldplatz
55118 Mainz

Podiumsdiskussion des Stadtsportverbandes Mainz e.V.

21. Oktober 2019, 18 Uhr

Turngemeinde 1861 e.V. Gonsenheim
Kirchstraße 45
55124 Mainz

Der grüne Unterschied! Dialog mit dem Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch

22. Oktober 2019, 19 Uhr

Hintz&Kuntz
Fischtorstraße 1 
55116 Mainz

Triff Tabea in der Oberstadt mit Lars Reichow

23. Oktober 2019, 19 Uhr

Kulturei
Zitadellenweg
55131 Mainz

4. Konekt Rhein-Main

24. Oktober 2019, 16 Uhr

Halle 45
Hauptstraße 17-19
55120 Mainz

SWR4 „Klartext“ – OB-Kandidat*innen-Check

24. Oktober 2019, 19 Uhr

KUZ
Dagobertstraße 20B
55116 Mainz

Cash für Trash!
Versteigerung von Lobby Geschenken zugunsten Lobby Control mit dem Rapper und YouTuber Perplex

25. Oktober 2019, 14:30 Uhr

Hintz&Kuntz
Fischtorstraße 1
55116 Mainz

StijlMarkt Mainz- Markt der jungen Designer

26. Oktober 2019, ab 11 Uhr

Halle 45
Hauptstraße 17-19
55120 Mainz

Wahltag

27. Oktober 2019, ab 8 Uhr

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