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Gut leben im Wandel – Bericht vom Workshop „Von wegen Hinterwäldler – Was wir von ländlichen Regionen lernen können“

Bericht vom Workshop „Von wegen Hinterwäldler – Was wir von ländlichen Regionen lernen können“

Im Workshop der Abgeordneten Cornelia Behm und Tabea Rößner ging es um die Potenziale von ländlichen Regionen. Dr. Franziska Lehmann von proloco, einem Bremer Büro für Stadt- und Regionalplanung- und –entwicklung, stellte in ihrer Einführung erste Faktoren heraus, die sich bei Projekten auf dem Land als positive Triebfedern herausgestellt haben. Es gäbe oft in Dörfern gute Beteiligungsstrukturen und ein hohes Verantwortungsbewusstsein für die eigene Umgebung. Darüber hinaus seien die Menschen oft eigeninitiativ und hätten keine „Jammermentalität“ – die Leute vor Ort seien es gewohnt, sich selbst um ihr Umfeld zu kümmern. Dabei legten die Bewohnerinnen und Bewohnern von ländlichen Regionen oft auch eine gewisse Gelassenheit an den Tag.

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Gastbeiträge & Publikationen, Mainz und Rheinland-Pfalz, Presse und Meinungen, Pressemitteilungen

MdB Rößner zu Gast bei der Zahntechniker-Innung Rheinland-Pfalz

Das Zahntechniker-Handwerk in Rheinland-Pfalz bot der Bundestagsabgeordneten Tabea Rößner Einblick in Arbeitsabläufe, Technologien und Versorgungsmöglichkeiten bei individuellem Zahnersatz. Damit sollte dem Abgeordneten die Möglichkeit gegeben werden, die Preis- und Kostensituation der Labore im Land besser einschätzen zu können.

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Eine Lockerung der Pressefusionskontrolle bringt die Pressevielfalt in Gefahr

Zu heutigen Presseberichten, wonach die Grünen eine Initiative zur Erleichterung der Pressefusionskontrolle mittrügen, erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik:

Eine Lockerung der Pressefusionskontrolle ist ein Fehler und wird von der grünen Bundestagfraktion nicht unterstützt. Die von der SPD in den Bundestag und Bundesrat eingebrachte Initiative hätte zur Folge, dass Verlage mit einem Umsatz von unter 15 Millionen Euro ohne jegliche Prüfung fusionieren könnten. So könnten auch Zeitungen übernommen werden, die in ihrem Erscheinungsgebiet ohne lokale Konkurrenz erscheinen, solange sie unter dieser Schwelle liegen. Vor allem im Süden und Südwesten Deutschlands gibt es noch eine ganze Menge solch kleinerer Blätter. Es steht zu befürchten, dass ohne diese Bagatellklausel Verlage auf Shoppingtour gehen. Das wäre ein harter Schlag gegen die Medienvielfalt. Darum können wir diese Änderung nicht mittragen.

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Urheber stärken: Verhandlungen auf Augenhöhe ermöglichen

Nach elf Jahren Praxistest ist klar: Die Reform des Urhebervertragsrechts ist gescheitert. Die Mehrheit der Journalisten und Kreativen muss weiterhin Niedrigst-Löhne akzeptieren. Wir fordern deshalb, das Urhebervertragsrecht zu überarbeiten und die Reform der Reform. Das Urhebervertragsrecht muss eine Basis für Vertragsverhandlungen auf Augenhöhe schaffen.

In unserem Antrag für eine erneute Reform des Urhebervertragsrechts setzen wir auf drei Instrumente:

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Endgültige Fassungen von Verträgen sollten nicht nur in Hinterzimmern geschlossen werden

Eine quotenabhängige Honorierung für eine Informationssendung widerspricht dem Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fernsehens und ist absolut indiskutabel. Die Inhalte von solchen Sendungen sollen auf sachlich fundierter Recherche beruhen und nicht die Quote im Blick haben.

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Medienvielfalt und Journalismus stärken: Gutachten vorgestellt

Die Zukunft des Journalismus wird vielerorts diskutiert. In den vergangenen Monaten wurden einige geschätzte überregionale Zeitungen eingestellt. Redaktionen werden seit Jahren verkleinert oder zusammengelegt. Regionalteile in Zeitungen eingestellt, Journalisten für on- wie offline-Formate entlassen. In vielen Regionen Deutschlands führt diese Situation zur Reduzierung des publizistischen Angebots. Auch wenn es inzwischen viele Newsportale online gibt (also eine Quantität an Plattformen, die Nachrichten verbreiten), gibt es einen Schwund journalistischer Publikationen und einen Verlust an Vielfalt. Wir haben uns demnach der Frage gestellt: Wie kann Journalismus zukünftig finanziert werden?

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