Berlin, Medienpolitik, Meine Themen, Presse und Meinungen, Publikationen
Öffentlich-Rechtliche im Netz: Tagtraum und Realität
Für ein breites Angebot und digitale Archive der Öffentlich-Rechtlichen auch im Netz sprechen viele Argumente. In der Praxis scheinen die politischen und rechtlichen Hürden kaum überwindbar.
Berlin, Digitalpolitik, Meine Themen, Presse und Meinungen, Publikationen
Netzpolitik und Kulturpolitik: Miteinander statt gegeneinander
„Ein Lied kann eine Brücke sein“, sang einst Joy Fleming. Und ich habe manchmal das Gefühl, dass viele aus der Kultur hinterher trällern: „und die Netzpolitik reißt sie gleich wieder ein“. Womit wir beim eigentlichen Problem der derzeitigen Diskussion ums Urheberrecht sind: die Kulturpolitiker. Die Netzpolitiker. Als ob sich zwei verfeindete Gruppen gegenüber stünden.
Berlin, Medienpolitik, Meine Themen, Publikationen
„Kein Verständnis für die App-Klage“
Interview mit der Zeitschrift „Werben & Verkaufen“ zur Tagesschau-App.
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Zukunft Print im Netz
Mir scheint, dass die Hürde, im Internet für Texte zu bezahlen, deutlich höher ist als bei Musik oder Filmen. Darüber hinaus werden Online-Texte kopiert, gedruckt und vervielfältigt – damit geht meist ein Rechteverstoß einher, der vielen Nutzern nicht bewusst ist.
Nun gibt es Stimmen, die den Verlagen vorwerfen: „Selbst schuld, ihr hättet Euren Content von Anfang an hinter eine Bezahlschranke packen müssen.“ Dieser Meinung bin ich nicht.
Mainz und Rheinland-Pfalz, Publikationen
Gewählte müssen entscheiden: Text für Forum Kommunal zur Einflussnahme auf kommunale Gesellschaften
„In den 70er Jahre haben wir noch über jede Preiserhöhung für den Stadtbus im Parlament abgestimmt – das gab heiße Diskussionen“, erinnert sich der ehemalige Wiesbadener Oberbürgermeister Achim Exner in einem Zeitungsinterview. Die Zeiten sind vorbei. Die Mehrzahl der städtischen Aufgaben ist ausgegliedert – in Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder sogar in Aktiengesellschaften. Das erleichtert die Verwaltung, bringt aber Probleme mit der Mitbestimmung mit sich.
Presse und Meinungen, Publikationen
Was mir ohne den Feminismus nicht passiert wäre …
Nun ist es schwierig zu sagen, ob es der Feminismus war, der mein Bewusstsein geprägt hatte, dass ich bereits als Kind die Ungerechtigkeiten zwischen Männern und Frauen so deutlich spürte. Aber die Auseinandersetzung mit dem eigenen Geschlecht – und natürlich auch dem anderen – ist mir seit dem ein ständiger Begleiter.
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CDU-Vorschlag eines Ältestenrats steigert Programmqualität nicht
Ja, auch ich ärgere mich bisweilen über das Programm im Radio wie im Fernsehen. Ja, auch ich finde die Entscheidung falsch, Dokumentationen in der ARD ins Spätprogramm zu schieben und zeitlich zu kürzen, und, ja, auch mich nervt oft die seichte Unterhaltung zur Prime-Time und dass für einen Teil davon sogar meine Gebührengelder verwendet werden.
Aber nein, ich glaube nicht, dass sich diese Zustände durch die Einrichtung eines Medien-Ältestenrates, wie ihn die AG Medien der CDU/CSU-Bundestagsfraktion jetzt fordert, ändern würden.
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OpenLeaks
William Mark Felt Sr. brachte als Informant die Watergate-Affäre ans Licht. Paul van Buitenen stürzte mit seinen Enthüllungen 1999 die EU-Kommission. Bradley Manning spielte angeblich der Plattform Wikileaks ein brisantes Video zu Luftangriffen in Bagdad zu, sowie die Depeschen der US-Botschaften, die letztes Jahr teilweise veröffentlicht wurden. Jeder der drei sogenannten Whistleblower wählte einen anderen Weg, Informationen an die Öffentlichkeit zu bringen: Über die Medien, das EU-Parlament oder eben WikiLeaks. Wer von ihnen hätte heutzutage die neue Plattform OpenLeaks genutzt?
Berlin, Mainz und Rheinland-Pfalz, Publikationen
Udo Lindenberg und das Politische: Mit dem Verein Lebenshilfe durch Berlin
Titel geben den Charakter einer Veranstaltung oft nur recht unzulänglich wider. So kann ein Punkt auf der Tagesordnung zum Beispiel den schnöden Namen tragen: „Stadtrundfahrt durch die Bundeshauptstadt – an politischen Gesichtspunkten orientiert“ – und am Ende dreht sich alles um Udo Lindenberg.