Berlin, Digitalpolitik, Medienpolitik, Meine Themen
Krautreporter: Ich bin dabei. Trotzdem.
„Der Online-Journalismus ist kaputt“, heißt es gleich am Anfang vollmundig auf der Webseite des Crowdfunding-Projekts Krautreporter. Für diesen Satz haben sich die 28 ReporterInnen vermutlich mittlerweile das ein oder andere Mal auf die Lippe gebissen, so viel Kritik steckten sie dafür ein. Nicht zu Unrecht, wie ich finde. Denn wenn ich mir beispielsweise die verschiedenen innovativen Projekte in der Post-Snowfall-Ära anschaue oder „Syria deeply“der ehemaligen ABC-Journalistin Lara Setrakian, dann ist im Online-Journalismus noch eine ganze Menge Musik drin. Was aber kaputt ist, ist die Monetarisierung des Online-Journalismus. Da braucht es neue und innovativere Antworten als Paywalls und aufmerksamkeitsheischende Werbung.
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„Wir sind die Crowd, sie sind die Reporter“
Die unabhängige Berichterstattung ist ein hohes Gut unserer Demokratie. Im Netz gibt es kaum Plattformen, die nicht auf Werbung angewiesen sind. Viele verfolgen daher auch das Ziel, die Klickzahlen aufrechtzuhalten und Traffic zu generieren. Dies wirkt sich auch auf die Berichterstattung aus. Tagtäglich wimmelt es von Eilmeldungen, Sensationen und Boulevard. ‚Survival of the clickest‘ – was also am meisten geklickt wird, überlebt – in diese Richtung könnte sich Journalismus entwickeln.
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20 Jahre USK: Bereit für das nächste Level
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der ,,Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle“ (USK) erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für Medien und Kreativwirtschaft:
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Tabea hält Workshop zu „Medienkompetenz vs. Regulierung“
Unser Leben verlagert sich immer mehr ins Digitale: Wir kommunizieren online mit Freunden, organisieren den nächsten Urlaub oder streamen Filme. Die zunehmende Digitalisierung erleichtert zwar viele alltägliche Erledigungen, doch VerbraucherInnen im Netz sind oft auch erheblichen Problemen und Fallen ausgesetzt. Mit dieser Problemstellung beschäftigte sich Tabeas Workshop „Medienkompetenz vs. Regulierung“ auf der Konferenz “Verbrauchermacht in der digitalen Welt”.
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„Verbrauchermacht in der digitalen Welt“
Angesichts der zunehmenden technischen Möglichkeiten ist eine politische und gesellschaftliche Debatte zu Verbraucherrechten in der digitalen Welt dringend geboten. Deswegen hat die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Konferenz „Verbrauchermacht in der digitalen Welt“ geladen.
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Nicht jammern, sondern handeln, Frau Grütters!
Monika Grütters macht es sich schön bequem. Nach außen gibt sich die Kulturstaatsministerin als große Verteidigerin für Kultur und Medien, tatsächlich macht sie kaum einen Finger krumm und lässt Frankreich im Regen stehen. Unser Nachbarland war bislang das einzige, das für die Ausnahme für Kultur und audiovisuelle Medien aus dem TTIP-Abkommen kämpfte.
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„Scoop oder Hype? – Wie Themen in die Medien kommen“
Medienkrise, Zeitungssterben, Boom der Blogosphäre und zunehmende Konkurrenz von Offline und Online – der Journalismus befindet sich in einer Phase des fundamentalen Umbruchs. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen für die Berichterstattung im Alltag: Wo früher Enthüllungen wie die der Pentagon Papers Regierungen ins Wanken brachten, lässt der „Meuten-Journalismus“ heutzutage Bundespräsidenten über Bobbycars stürzen.
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Computerspiele als Kulturgut würdigen
Computerspiele sind Kulturgüter. Sie vereinen Spitzentechnologie und kulturelle Schaffenskraft gleichermaßen. Außerdem sind sie ein wichtiger Wirtschaftszweig geworden, der weiterhin wachsen wird. All das wird bei der Verleihung des Deutschen Computerspielpreis zu Recht gewürdigt.
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Bericht über meine Ruandareise
Auch 20 Jahre nach dem Genozid ist die Gesellschaft in Ruanda noch tief traumatisiert. Angesichts dieses schweren Erbes hat das Land zwar große Fortschritte gemacht, dennoch ist ein nachhaltiger innerer Frieden noch nicht erreicht. Militär und Polizei sind überall präsent. Dafür ist das Straßenbild auffällig sauber, und man kann selbst in Kigali abends auf den Straßen unterwegs sein, ohne Sorgen vor Überfällen haben zu müssen, in anderen Metropolen Afrikas kaum vorstellbar.