Anpassung an Klimawandel: Kestert erhält Bundesfördermittel in Höhe von 1.058.970 Euro
Zur heute in der Haushaltsausschusssitzung des Deutschen Bundestags beschlossenen Förderung der Ortsgemeinde Kestert im Rahmen des Bundesprogramms zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ erklärt die rheinland-pfälzische Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):
„Es freut mich sehr, dass Kestert Bundesfördermittel von über 1 Million Euro für die klimaresiliente Neugestaltung des Rheinufers erhalten wird. Denn dieser Tage bekommen wir leider erneut vor Augen geführt, wie wichtig es ist, den klimatischen Herausforderungen wie Extremwetter und Hochwasser nachhaltig zu begegnen.
Das Kesterter Vorhaben zeigt auch, dass Klimaschutz und attraktive Dorfentwicklung sinnvoll zusammen gedacht werden können. Denn mit der Neugestaltung des Rheinufers soll auch eine bessere Anbindung an den Ortskern erfolgen und neue Grünflächen entstehen. So können für das Dorf neue Impulse gesetzt werden. Denn ohnehin hat Kestert touristisch mit der Nähe zur Loreley und inmitten der Natur einige Schätze zu bieten. Man muss sie nur wieder neu erlebbar machen. Und genau das ermöglicht das Projekt.
Der Bund übernimmt 85 Prozent der Gesamtkosten des Vorhabens und unterstreicht damit die Wichtigkeit von Maßnahmen zur Klimaanpassung und zum natürlichen Klimaschutz. Insgesamt stehen für das Bundesprogramm 100 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Klima- und Transformationsfonds, für das wir Grüne uns immer eingesetzt haben, zur Verfügung.
Es ist aber auch klar, ohne Kommunen, ohne engagierte Menschen vor Ort, ohne ihre Ideen und Konzepte geht es nicht. Deshalb hoffe ich, dass weitere Kommunen die Chance nutzen, gemeinsam mit dem Bund den Klimaschutz vor Ort zu gestalten.
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