Leere Koffer, verschlossene Tür

Zum seitens der Beauftragten des Bundes für Medien und Kultur abgelehnten Treffen mit Oberbürgermeister Michael Ebling und der Kulturdezernentin Marianne Grosse erklärt die Oberbürgermeisterkandidatin Tabea Rößner:

„Der Umgang der Stadtspitze mit dem Gutenberg-Museum gerät mehr und mehr zur Farce. Natürlich ist es möglich, Bundesfördermittel für das Gutenberg-Museum einzuwerben. Dafür müssen aber Voraussetzungen erfüllt sein. Das Staatsministerium wie auch die Haushälter des Bundestags brauchen ein konkretes Konzept, bevor über das Ob und Wie der Mittelbereitstellung entschieden werden kann. Das sollte der verwaltungserfahrenen Stadtspitze eigentlich klar sein – auf kommunaler Ebene funktioniert das nicht anders. „

Das Gutenberg-Museum ist zu wichtig, um es für wahlkampftaktische Possen zu missbrauchen. „Anders lässt sich diese Geschichte nun gar nicht mehr lesen“, sagte Rößner weiter. Ziel müsse ein modernes Museumskonzept sein, das breit getragen und mit vereinten Kräften umgesetzt werde. Dazu gehöre, dass das Museum Gutenberg in die digitale Zeit mit ihren Möglichkeiten und Herausforderungen führe. Dazu zähle auch die Vernetzung mit Medienunternehmen und Universität. 

 

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