Mainz verschafft sich Luft

Weiterhin kein Fahrverbot in Mainz

Die Stadt Mainz hat heute die Mittelwerte der Stickstoffoxid-Belastung (NO2) bekanntgegeben. Sie sieht keine Notwendigkeit, ein Diesel-Fahrverbot zu verhängen. Hierzu erklärt die Mainzer Oberbürgermeisterkandidatin Tabea Rößner:

„Auch wenn die NO2-Werte den Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter noch überschreiten, zeigen die umfassenden Maßnahmen der Stadt Wirkung. Denn dank grüner Politik ist es gelungen, die Stickoxid-Belastung in Mainz weiter zu senken. Damit haben wir den Mainzerinnen und Mainzern Luft verschafft. Gleichzeitig schützen wir die Rechte der Autofahrer, die von den Herstellern übers Ohr gehauen worden sind. Darum ist es gut, dass wir ein Fahrverbot abwenden konnten. Aber das reicht nicht. Wir müssen in der Stadtplanung ganzheitlich denken. Wenn wir Mainz in den Schwitzkasten nehmen, leidet das Klima in der Stadt und die Schadstoffwerte steigen an. Deshalb muss die Nutzung von Nahverkehr und Rad noch attraktiver werden. Damit steigern wir auch die Lebensqualität unserer Stadt.“