Zu Presseberichten, dass die GEZ zur Umstellung der Rundfunkgebühr auf die Haushaltsgebühr 400 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einstellen möchte, erklärt Tabea Rößner, Sprecherin für Medienpolitik:
Die Nachricht von 400 neuen Stellen bei der GEZ ist schwer vermittelbar, da die Umstellung von Gebühr auf Haushaltsbeitrag alles einfacher machen soll. Es ist deshalb wichtig, dass die GEZ und die Rundfunkanstalten verbindlich zusagen, dass diese Stellen auf einen sehr kurzen Zeitraum der Systemumstellung befristet sind und dass der Apparat der GEZ nach der Umstellung des Systems deutlich kleiner wird als bislang.
Ab 2013 soll die Rundfunkgebühr nicht mehr für Empfangsgeräte, sondern pro Haushalt oder Betriebsstätte erhoben werden. Auch wenn die Umstellung zusätzliche Arbeit verursacht, sollten möglichst die bestehenden Kapazitäten innerhalb der GEZ genutzt werden, um sie zu organisieren. Das neue Modell ist datensparsamer, weil nicht mehr nach jedem einzelnen Gerät geforscht werden muss und die GEZ-Mitarbeiter und –Mitarbeiterinnen nicht mehr in die einzelnen Wohnungen und Häuser müssen.
Für die Umstellung der Gebühr ist es sehr wichtig, dass die GEZ datensparsam vorgeht und die Rundfunknutzerinnen und -nutzer verständlich informiert. Mit der Gewährleistung des Datenschutzes steht und fällt die Akzeptanz des neuen Modells.
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